Kulturbesuche in der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025

Claudia Maicher zu Besuch beim Spinnerei e.V. in Chemnitz

In Chemnitz ist sie schon jetzt spürbar – die Europäische Kulturhauptstadt Chemnitz 2025. Ende November war ich wieder vor Ort und habe mich mit Kulturschaffenden ausgetauscht, die an Ideen und Projekten für die Kulturhauptstadt arbeiten.

Der Purple Path verbindet die 38 umliegenden Kommunen und Gemeinden der Kulturregion mit Chemnitz. Entlang eines entstehenden Kunstweges aus Skulpturen und Interventionen internationaler und lokaler Künstler*innen wird die europäische Geschichte des Bergbaus und der Industrialisierung erfahrbar. Ich habe mich zum Stand der Umsetzung informiert.

Am Theater Chemnitz sprach ich mit Ballettdirektorin Sabrina Sadowska und Adrian Wanliss über das internationale Festival TANZ | MODERNE | TANZ und den Aufbau eines gleichnamigen Tanzzentrums in Chemnitz. Das choreografische Zentrum soll mit eigenen Produktionen, Künstler*innen-Residenzen, Weiterbildungen, Leistungszentrum für Breakdance und generationsübergreifenden Tanzangeboten mit Leben gefüllt werden.

Bei Spinnerei e.V. informierte ich mich über das Programm Junge Kulturhauptstadt Chemnitz, das sie als lokaler Trägerverein zusammen mit der Bundeskulturstiftung umsetzen. Vereinsgeschäftsführer Benjamin Gruner und Teresa Darian von der Bundeskulturstiftung gaben mir Einblicke in das Programm, das einen Fokus auf künstlerische Projekte von und mit jungen Menschen legt. Hier sollen künstlerische Projekte im Kontext der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 gefördert werden, die von jungen Menschen aus Chemnitz und Umgebung entwickelt und mit Künstler*innen realisiert werden. Um über das eigentliche Kulturhauptstadtjahr hinauszuweisen, wird das Programm bis 2029 fortgeführt. Vielen Dank für den guten Austausch und die vielen Eindrücke, was sich schon jetzt alles für Chemnitz 2025 bewegt!

Meinen Tag in Chemnitz rundete eine öffentliche Führung mit anschließendem Gespräch im neuen Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis zusammen mit meinem Fraktionskollegen Volkmar Zschocke und Ingolf Notzke, dem Leiter des Gedenkortes, ab.