Genau das könnte wegen der Kürzungen beim öffentlich-rechtlichen-Rundfunk bald passieren. Da viele Sendeanstalten wie der Mitteldeutsche Rundfunk in den kommenden Jahren massiv sparen müssen, sind sie gezwungen auch am Programm zu kürzen.
Das trifft leider häufig regionale Formate und Programmpunkte, die ostdeutsche Perspektiven und Geschichten aufgreifen. Damit würden sie nicht nur auf den Bildschirmen bundesweit, sondern auch in den Köpfen der Menschen fehlen. Das wäre ein herber Verlust.
Besonders schlimm: Ostdeutsche CDU-Ministerpräsidenten haben diese Entwicklung zumindest begünstigt. Mit ihren Blockaden der Erhöhung des Rundfunkbeitrags und eines neuen Finanzierungsverfahrens für den ÖRR, haben sie dessen Sparzwänge nur verstärkt.
Ich habe den sächsischen CDU-Ministerpräsidenten genau deswegen im vergangenen Jahr kritisiert. Die Blockadehaltung hat das nicht ändern können. Das hält uns als BÜNDNISGRÜNE Landtagsfraktion aber nicht davon ab, auch in Zukunft weiter für einen auskömmlich finanzierten und modernen Rundfunk zu kämpfen.