Was passiert, wenn Antike auf moderne Digitaltechnik trifft? Das können Sie sich in der aktuellen Ausstellung „KOLOSSAL DIGITAL“ des Antikenmuseums der Universität Leipzig ansehen. Der Gipsabguss des sogenannten „Toro Farnese“, einer monumentale Statuengruppe aus der Antike, lag viele Jahre in Teile zerlegt in einem Depot der Uni Leipzig. In einem Forschungsprojekt wurden diese nun restauriert und in einem virtuellen dreidimensionalen Modell wiederhergestellt. Projektleiter und Kurator Dr. Jörn Lang hat mich durch die Ausstellung geführt. Besonders wichtig war ihm und den Studierenden, dass die handwerkliche Arbeit der Künstler*innen und der Restaurator*innen sichtbar gemacht wird – dank des virtuellen Modells nun für Interessierte auf der ganzen Welt.
Möglich wurde das Projekt über die Landesforschungsförderung, die wir als BÜNDNISGRÜNE Fraktion Sachsen in der letzten Legislatur mit stark gemacht haben. Leider hat die CDU/SPD Regierung jetzt im aktuellen Haushalt die Forschungsförderung stark weggekürzt. Toll, dass noch so ein spannendes Projekt realisiert werden konnte. Und das an einem spannenden Ort: Denn die Ausstellung wird in den Räumlichkeiten der Gibsabguss-Sammlung präsentiert. Besucher*innen können hier auch einen Blick ins Depot und damit hinter die Kulissen der Sammlung werfen.
Wann: Mittwochs, 15-18 Uhr, bis 11.4.26
Wo: Zugang Eingang Kunsthalle, Dittrichring 13


