Sächsische Kulturpolitik in 2026 — Eine Bestandaufnahme zum Tag des Theaters

Grafik mit hellblauem Hintergrund. Überschrift: Kulturpolitik in 2026. Darunter ist ein Venn-Diagram. Text im linken Kreis: Preise gewinnen. Text im rechten Kreis: unterfinanziert sein. Text im Überschneidungsbereich: Sächsische Kultur.

Sachsens Kulturszene wird wieder und wieder ausgezeichnet, aber muss trotzdem um ausreichende Finanzierung kämpfen. Das passt für mich nicht zusammen — eine Bestandsaufnahme zum Tag des Theaters:

Vor kurzem wurde das Dresdner Theater Hellerau mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet. Von allen Theatern in Deutschland hat die Jury sich also für ein sächsisches Theater entschieden. Weil die Mitarbeitenden und Engagierten dort erstklassige Arbeit machen. Es ist wirklich toll, dass diese Arbeit gewürdigt wird. Denn sie bereichert nicht nur den Freistaat, sondern auch die Menschen in Sachsen. Sie profitieren von Theatern und der Freien Szene in Form von Räumen für Austausch, Gemeinschaftserlebnissen und einem Einblick in viele neue Themen.

Leider muss die sächsiche Kulturszene trotzdem immer wieder um ausreichende Mittel kämpfen. Was ihr mehr helfen würde als Glückwünsche durch die Kulturministerin, wäre eine verlässliche Finanzierung ohne Wenn und Aber. Stattdessen war es immer wieder meine Grüne Fraktion Sachsen, die sich für eine Aufstockung der Kulturmittel und häufig auch gegen Kürzungen stark machen musste. Wir fordern auch immer noch: Weg mit dem Kürzungshammer und her mit Verlässlichkeit. Und wir hoffen, dass wir dafür in den Verhandlungen um den Doppelhaushalt 2027/2028 mit Rückenwind durch die Kulturministerin rechnen können.

Weitere Details finden Sie in der Slideshow unten.