Gute Forschung braucht stabile Finanzierung — Besuch an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der TU Chemnitz

Claudia Maicher steht mit Vertretenden der TU Chemnitz vor Fakultätsgebäude

Ich war an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Technischen Universität Chemnitz zu Gast und bekam einen Rundumblick über wichtige Forschungstätigkeit und Lehre, Transfer in die Gesellschaft und beste Infrastruktur. Es war spannend zu erfahren, wie die neue hochmoderne Heliumverflüssigungsanlage funktioniert und warum sich diese Forschungsinvestitionen richtig lohnen. Was für eine klasse Arbeit auch mit dem Schülerlabor Wunderland PHYSIK. Durch die enge Kooperation mit vielen Grund- und Oberschulen und der Lehramtsausbildung werden tausende Schülerinnen und Schüler begeistert. So geht Lustmachen auf Naturwissenschaften und ein Studium in Chemnitz.

Mit der Dekanin Prof. Angela Thränhardt und Vertreterinnen und Vertreter der Philosophischen Fakultät, Wirtschaftswissenschaften und Mathematik sowie dem Institut der Chemie habe ich aber auch über die großen Herausforderungen in Zeiten von Haushaltskürzungen und Einstellungsstopps gesprochen.

Bleibt festzuhalten:

  • Die beste Infrastruktur und moderne Labore funktionieren nicht auf Dauer ohne Personal und ein ausreichendes Budget für Großgeräte.
  • Ohne finanzielle Planbarkeit und Strategie, keine Profilbildung.
  • Schülerpraktika, Schülerlabore und Besuche von Professor*innen in Schulen gehen nicht dauerhaft on top
  • Dafür muss die Wissenschaftspolitik in Sachsen wieder sorgen.
  • Die TU Chemnitz ist nicht nur wichtig für als Wissenschaftsstandort und Akademische Ausbildung, sondern auch ein Ankerpunkt für eine vielfältige Stadtgesellschaft in Chemnitz.

Danke für die Einladung und den guten Austausch und die wichtige Arbeit in Forschung, Lehre und Transfer!