Kulturpolitischer Austausch beim Sächsischen Theatertreffen

Claudia Maicher spricht auf dem Podium in ein Mikrofon © Rolf Arnold
© Rolf Arnold

»Sparen oder bewahren? – Welches Konzept rettet Sachsens Theater in Zeiten sinkender Etats und steigender Kosten?« Eine große und wichtige Frage, über die ich im Rahmen des 12. Sächsischen Theatertreffens kulturpolitisch mit Frank Richter, Robert Clemen und Franz Sodann diskutierte.

Die Frage lässt sich aus Sicht von uns BÜNDNISGRÜNEN ganz klar beantworten: Auf jeden Fall bewahren! Wir brauchen die Theater als Orte, an denen wir uns als Gesellschaft über den rapiden Wandel verständigen. Wir brauchen sie als Orte, um Regionen und Städte lebenswert zu machen. Und wir brauchen Theater, um unseren eigenen Horizont zu erweitern und unser Zusammenleben zu gestalten.

Zugleich stehen Theater vor der Aufgabe, die vielen Transformationsbedarfe der heutigen Zeit zu bewältigen: Diversität, Digitalität, Dekarbonisierung, Demografischer Wandel. Diese Herausforderungen werden an vielen Orten schon angegangen, wie das Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau, das Theater Plauen-Zwickau oder das Mittelsächsische Theater und viele freie Theater zeigen. Es geht unter anderem darum, neue Publikumsgruppen und den Zugang zu ihnen zu erschließen.

Bewältigen lassen sich die Herausforderungen auch durch mehr Kooperation und Solidarität der freien und kommunalen Theater miteinander. Darüber hinaus braucht es eine Kulturentwicklungsstrategie für den Freistaat. Wir müssen weiter dran bleiben! Die Kostensteigerungen gilt es kulturpolitisch in der Finanzierung der freien und kommunalen Theater abzubilden; für die Zukunftsfragen braucht es konkrete Handlungsschritte sowie eine Förderpolitik, die auf die Transformationen ausgerichtet ist und neue Impulse befördert.

© Rolf Arnold

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