Wissenschaftsministerin Dr. Stange darf sich auf dem Erfolg nicht ausruhen

Pressemitteilung Nr.: 258/2018
Datum: 27.09.18

Dresden. Anlässlich der Verkündung der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Auswahl der Exzellenzcluster, erklärt Dr. Claudia Maicher, hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag:

„Ich gratuliere der Technischen Universität Dresden zu ihrem erfolgreichen Abschneiden, hinter dem Jahre der harten Arbeit von Forscherinnen und Forschern steckt.“

„Ich bedauere, dass die Universität Leipzig mit ihrem ambitionierten Forschungsvorhaben sich in diesem Wettbewerb nicht durchsetzen konnte.“

„Das Ergebnis zeigt, welches Potential in den sächsischen Hochschulen steckt. Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange (SPD) darf sich jetzt nicht auf dem Erfolg der TU Dresden ausruhen. Unsere Hochschulen brauchen allesamt endlich eine auskömmliche Grundfinanzierung, anstatt immer neuer befristeter Programme. Nur so wird neben exzellenter Forschung auch exzellente Lehre überall in Sachsen möglich.“

„Auch die sächsischen Fachhochschulen leisten großartige Arbeit auf dem Gebiet der angewandten Forschung. Das sollten Ministerin Stange und die Regierungskoalition nicht vergessen. Die Landesforschungsförderung muss endlich deutlich erhöht werden. Denn gerade die Fachhochschulen sind darauf angewiesen, aus dem Landesprogramm die Anschubfinanzierung ihrer Forschungsprojekte zu erhalten.“

„Die erfolgreiche Beteiligung beim Exzellenzwettbewerb beruht auf der Arbeit vieler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des akademischen Mittelbaus. Gerade diese Menschen sind aber in Sachsen fast ausschließlich befristet beschäftigt und hangeln sich von Arbeitsvertrag zu Arbeitsvertrag. Fehlende Planungssicherheit und Perspektiven sind Gift für flächendeckende exzellente Forschung und Lehre. Neben weitaus mehr unbefristeten Stellen brauchen wir endlich gesetzlich verankerte Mindestvertragslaufzeiten und Personalentwicklungskonzepte.“

„Die kommenden Haushaltsverhandlungen bieten die Möglichkeit, die Weichen dafür zu stellen, dass alle sächsischen Hochschulen ihr Potential voll entfalten können. Mit diesem Ziel vor Augen legen wir unsere Vorschläge vor.“

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