Neues Schuljahr – gute Bildungspolitik? Fehlanzeige

Das neue Schuljahr in Sachsen hat begonnen, wie das alte aufgehört hat: im Land fehlen Lehrerinnen und Lehrer! Der Unterricht fällt in Größenordnungen aus, die nicht akzeptabel sind, wie auch der Landesschülerrat gerade kritisierte. Fremdsprachenunterricht wird weiterhin verlost. Und inzwischen sind viele Klassen überall in Sachsen bis zur Höchstgrenze von 28 Schülern pro Klasse angewachsen. Die Pädagogen wurden aus den Ganztagsangeboten abgezogen und immer mehr Gymnasiallehrer werden vor erste Klassen gestellt, obwohl sie dafür nicht ausgebildet sind.

Aber eines ist zu Beginn dieses Schuljahres anders. Während die zuständige Bildungsministerin Frau Kurth vor den Schulferien noch verkündete, das Schuljahr 2012/13 sei abgesichert, gab sie zu Schuljahresbeginn zu Protokoll: „Der Unterricht in fast allen Schularten ist abgesichert, die Unterrichtsversorgung zum neuen Schuljahr ausreichend.“ Note 4 ist zu wenig für unsere Schüler und Lehrer in Sachsen!

Und was macht die schwarz-gelbe Regierung jetzt? Sie will ihr millionenschweres Namenswechselprojekt ‚Oberschule‘ in Sachsen umsetzen – ohne irgendeines der drängenden Probleme im Griff zu haben.

Auf unserer Sommer Bildungstour haben wir überall die Nöte und Sorgen der Schüler, Lehrer und Eltern aufgenommen. Und wir werden auch weiterhin diejenigen unterstützen, die, wie wir meinen, Bildung muss endlich eine hohe Priorität bekommen. Die Zukunft unserer Kinder eignet sich nicht zum Sparen.

Weitere Informationen zum Lehrermangel in Sachsen und zur GRÜNEN Bildungstour gibt es hier.

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