Mindestlohn ohne Sachsen

MindestlohnSachsen hat heute  als einziges Bundesland dem Gesetz zur Einführung eines Mindestlohnes von 8,50 Euro im Bundesrat nicht zugestimmt. Während alle Länder dem notwendigen Mindestlohn zustimmten, will Sachsen Niedriglohnland bleiben. Diese Haltung schadet nicht nur den Arbeitnehmern, sondern auch der Wirtschaft. Gut ausgebildete Fachkräfte kommen nicht in ein Land der Niedriglohnempfänger, das ist unattraktiv. Die CDU/FDP-Koalition hat Sachsen in die Isolation geführt. Das letzte Aufgebot der FDP bremst gemeinsam mit der CDU die Zukunft des Landes aus.
Die Einführung des Mindestlohns war lange überfällig. Er ist ein Mindeststandard und hat mit der Würde der Arbeit der Menschen zu tun. Zahlreiche europäische Länder zeigen, der Mindestlohn ist keine Revolution, sondern eine Selbstverständlichkeit.
Aber damit der Mindestlohn richtig wirkt, brauchen wir weniger Ausnahmen, eine wirksame Kontrolle von Schwarzarbeit und eine unabhängige Mindestlohnkommission.

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