Leipziger Westen – Wie wollen wir wohnen?

Diese Frage beschäftigte uns beim zweiten Nachbarschaftsgespräch des Jahres in spannender Runde in meinem Leipziger Abgeordnetenbüro GRÜNER Raum am Kanal.

Einigkeit herrschte dahingehend, dass Wohnen bezahlbar sein und das Miteinander der Menschen stärken muss. Land und Kommune sind hier gleichermaßen gefordert dies zu ermöglichen.

Von interessanten Ansätzen in diesem Bereich berichtete Andreas Dohrn (Kontaktstelle Wohnen) und mahnte die Notwendigkeit professioneller Strukturen für auf dem Wohnungsmarkt diskriminierte Gruppen an, welche Land und Kommune ermöglichen und stützen müssen.
Als weiteren Baustein wurden Solidarische Wohnungsgenossenschaften und deren Möglichkeiten besprochen sowie die Notwendigkeit offener Nachbarschaften und Stadtteile, um das Miteinander der Menschen zu stärken.

Mit Tobias Peter (wohnungspolitischer Sprecher Fraktion BÜNDNIS 90/Die Grünen im Leipziger Stadtrat) fand der Austausch zum großen Thema Förderung von Land und Kommune und die konkreten Anforderungen an Förderprogramme im Bereich Wohnen statt.
Zudem haben wir über Instrumente wie Konzeptvergaben, Erbbauzins, öffentliches Vorkaufsrecht, soziale Erhaltungssatzung und Mieterberatung gesprochen.

Fazit des Abends: Es gilt zu handeln, um Verdrängung und Diskriminierung am Wohnungsmarkt im Leipziger Westen und in der gesamten Stadt Einhalt zu gebieten. Zudem braucht es vielfältige Wohn- und Eigentumsformen, um das Miteinander zu stärken und Wohnen ökologisch verträglich und klimaneutral werden zu lassen.

Großes Engagement ist dazu gesellschaftlich nötig und muss von Land und Kommune finanziell und personell gestützt werden.
Wir werden als Grüne Fraktion darauf drängen, dass das Land Sachsen seine Verantwortung beim Thema Wohnen übernimmt.

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