Leipzig pfeift auf NPD

wie pfeifen auf die NPD

Seit einigen Wochen tourt die NPD mit einem LKW durch Deutschland um Europafeindlichkeit zu schüren. Gestern machten sie in Leipzig halt und trafen auf 400 Menschen, die sich den rassistischen und menschenverachtenden Parolen der NPD friedlich, lautstark und erfolgreich entgegenstellten. Ich war auch dabei um mit Leipziger Grünen unter ihnen Monika Lazar (MdB), Kreissprecher Jürgen Kasek und grünem Stadtrat Norman Volger und vielen anderen Gesicht zu zeigen. Das Netzwerk „Leipzig nimmt Platz“ hat zu den Aktionen gegen rechts aufgerufen und zusammen mit anderen Parteien, Gewerkschaften, Initiativen und engagierten Leipzigerinnen und Leipzigern sowie vielen Touristen gepfiffen, getrommelt und gerufen um die europafeindliche Hetze der Nazis ungehört zu lassen. Und das ist uns gelungen. Gemeinsam haben wir gezeigt, dass rechte Propaganda in Leipzig nicht willkommen ist und dafür gesorgt, dass sie nicht verbreitet werden konnte.
Warum allerdings die NPD Kundgebung deutlich länger als die genehmigte Stunde dauerte, das Ordnungsamt Leipzig die Zeitbeschränkung nicht durchsetzte und damit von ihrer Auflage abwich, bleibt mir ein Rätsel und verwirrte alle Gegendemonstranten. Diese Frage muss im Leipziger Stadtrat geklärt werden. Unverständlich blieb auch, dass sich keiner der Bürgermeister der Stadt bei den Protesten gegen rechts einreihte. Während in Erfurt Bürgermeisterin und Vertreter der Landesregierung gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern auf der Straße standen, blieben das Bündnis der Protestierenden in Sachsen unter sich.

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