Hochschultour in Freiberg – Studierendenrat schildert konkrete Anliegen

Mit der GRÜNEN Hochschultour habe ich Station im tiefverschneiten Freiberg gemacht. Los ging es mit einem sehr informativen Austausch mit den VertreterInnen des Studentenrates der TU Freiberg – Eva Zent, Daniel Irmer, Elena Knoche und Lukas Franiel. Wir haben uns über das Hochschulgesetz und seine konkreten Auswirkungen vor Ort gesprochen. So konnte ich erfahren, dass nicht alle Studierenden garantiert nach der Studienordnung zu Ende studieren können, die zum jeweiligen Studienbeginn galt. Diesem Problem werde ich nachgehen.

Neben Gleichstellung und Vielfalt haben wir auch die Urheberrechtsproblematik mit der VG Wort diskutiert. Die Studierenden haben klar gemacht, dass sie sich eine stärkere Einbeziehung der Studierendenvertretungen bei der Lösungsfindung wünschen.

Am Abend wurde die Rösterei Momo in Freiberg für zwei Stunden zu hochschulpolitischen Terrain. Dort diskutierte ich mit Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht (Rektor der TU Bergakademie Freiberg), Prof. Reinhard Schmidt (Hochschulratsvorsitzender der TU Bergakademie Freiberg), Tilo Zienert (Promovierendenvertretung TU Bergakademie Freiberg) und Paul Hösler (ehemaliger Sprecher der Konferenz Sächsischer Studierendenschaften, KSS) das sächsische Hochschulgesetz und die Grünen Verbesserungsvorschläge. Es war eine spannende und kontroverse Diskussion. Besonders die Fragen nach dem Einfluss von Hochschulräten – und ob nicht vielleicht auch Studierende dort beteiligt werden sollten-, die unternehmerische Hochschule aber auch wie viele Befristung bei wissenschaftlichen MitarbeiterInnen noch vertretbar oder gar wünschenswert ist, wurden von allen Seiten beleuchtet und debattiert. Besonders mit Blick auf unsere nächste Station war es spannend aus universitärer Sicht zu hören, welche Rolle Fachhochschulen im Hochschulsystem spielen und spielen sollten bzw. ob ein eigenes, teilweises Promotionsrecht sinnvoll ist oder nicht.

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