Hochschultour in Chemnitz und Freiberg – Drittmittelakquise, Hochschulentwicklungsplan und Wissenschaftszeitvertragsgesetz

In Gesprächen mit der Mittelbauvertretung der Technischen Universität Chemnitz, unserer vierten Hochschultourstation, diskutierte ich die Situation der NachwuchswissenschaftlerInnen an der drittgrößten sächsischen Hochschule. Vor allem der Drittmittelbereich verzeichnet besonders viele Kurzzeitbefristungen von Arbeitsverträgen.

Beim Treffen mit dem Rektorat der TU Chemnitz – Prof. C. Fasbender (Prorektor für Studium u. Lehre), Prof. H. Lang (Prorektor für Forschung), Prof. A. Schubert (Prorektor für Wissens- u. Technologietransfer), Prof. A. Van Zyl (Rektor) sowie Dr. Norbert Schettler – sprach ich im Anschluss über die finanziellen Rahmenbedingungen der Universität, die besonders viele Drittmittel einwirbt, den Hochschulentwicklungsplanung in Sachsen sowie die hochschulinterne Entwicklung.

Ein kurzer Abstecher nach Freiberg brachte in einem Gespräch mit Prof. S. Rogler, Prorektorin für Bildung, und Prof. D. Barbknecht, Rektor der TU Bergakademie Freiberg, darüber hinaus neue Erkenntnisse zu den Auswirkungen der geplanten Änderungen des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes. Natürlich waren Hochschulentwicklungsplan 2025, die Grundfinanzierung der Hochschulen und das Hochschulgesetz auch hier Thema.

Einen Tag voller interessanter Gespräche wurde durch unsere abendliche Podiumsdiskussion zum wissenschaftlichen Nachwuchs abgerundet. Nicht nur unsere Gäste im Publikum, sondern auch die Gäste im Publikum diskutierten kontrovers mit, über die Situation der jungen WissenschaftlerInnen und die GRÜNEN Lösungsvorschläge.

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