Fluglärm im Leipziger Westen

Nachtfrachtflüge in Leipzig (Foto:dierk schaefer)

Nachtfrachtflüge in Leipzig (Foto:dierk schaefer)

Der nächtliche Frachtflugverkehr bedeutet für viele Leipziger eine unzumutbare Belastung. Ein fairer Interessensausgleich zwischen Anwohnern, Flughafen und DHL ist endlich zu finden. Dazu ist als erstes der Planfeststellungsbeschluss umzusetzen:

·  gleichmäßige Aufteilung der An- und Abflüge auf den beiden Start- und Landebahnen auch zur Nachzeit
·  Unterlassung der Schubumkehr beim Landen, wenn sie nicht aus Gründen der Flugsicherheit geboten ist
·  Unterlassung der Stromversorgung der Flugzeuge auf dem Vorfeld Süd durch Hilfsturbinenläufe;
·  Einführung lärmoptimierter An- und Abflugrouten unter Berücksichtigung der gegebenen Siedlungsstruktur und möglichster Schonung der Anwohner
·  Umsetzung von Maßnahmen des aktiven und passiven Schallschutzes, sowohl bei An- und Abflug der Flugzeuge, als auch bei dem entstehenden Bodenlärm
·  Verbesserung der Schallschutzmaßnahmen rund um die Landebahn Süd mit Vorfeld durch eventuell notwendige Erhöhung des Lärmschutzwalles und Schließung bestehender Lücken der Lärmschutzeinrichtungen
·  Anbindung des Lärmschutzbeauftragten des Flughafens an einer neutralen Stelle
·  Perspektivisch: vermehrter Einsatz lärmarmer Flugzeuge durch höhere Start- und Landeentgelte für laute Maschinen.

Letzte Woche hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof festgestellt, dass auf dem Frankfurter Flughafen 17 Flugbewegungen in der Nacht, nicht dem  gesetzlich gebotenen Schutz der Bevölkerung entsprechen. Auf die Nachtruhe sei in besonderem Maße Rücksicht zu nehmen. Dies muss auch für Leipzig gelten!

Mehr Informationen zum Hessischen Urteil findest du hier. Die Initiativen der bündnisgrünen Stadtratsfraktion zum Thema kannst du hier nachlesen.

Die LIZ berichtete bereits am 25. August, hier gehts zum Artikel.

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