Großes Interesse am Bürgergespräch zu Quecksilberrecycling

Dass das Thema Quecksilberrecycling mitten im Plagwitzer Wohngebiet durch die Firma Gesellschaft für Metallrecycling (GMR) viele Menschen bewegt, wurde gestern Abend deutlich. Die GMR gewinnt am Leipziger Standort das hochgiftige Metall aus Altbatterien, Lampen und Zahnamalgam. Die Nachbarschaft in unmittelbarer Umgebung des Unternehmens erfuhr erst durch einen Bericht des MDR-Magazins „exakt“ von der potentiellen Gefahr durch ihren Nachbarn.
Meiner Einladung sich über die Aufbereitung des hochgiftigen Metalls zu informieren, sich auszutauschen und gemeinsam Lösungsansätze zu diskutieren, folgten ca. 30 Anwohnerinnen und Anwohner. Mein Fraktionskollege und gesundheitspolitischer Sprecher, Volkmar Zschocke, und die MDR exakt-Journalistin Heidi Mühlenberg, standen für fachliche Fragen zur Verfügung. Der hohe Informationsbedarf seitens der Bürger, insbesondere zu möglichen Grenzwertüberschreitungen, Informationspflichten des Unternehmens, Brandschutzbestimmungen, Kontrollmechanismen und Genehmigungsverfahren der Stadt etc. wurde deutlich. Das Bürgergespräch wurde von der Nachbarschaft genutzt, sich untereinander zu vernetzen und Handlungsmöglichkeiten zu beratschlagen. Wir werden weiterhin mit den Anwohnerinnen und Anwohnern in Kontakt bleiben und sie beratend unterstützen. Mein Plagwitzer Abgeordnetenbüro, GRÜNER Raum am Kanal, steht auch in Zukunft allen Interessierten als erste Anlaufstelle offen.

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