Ausstellung »Ich bin kein Etikett« noch bis zum 6. April zu sehen

Auch über die Dauer der Internationalen Wochen gegen Rassismus der Stadt Leipzig hinaus, zeige ich bis zum 6. April 2017 die Ausstellung »Ich bin kein Etikett« in meinem Abgeordnetenbüro, dem GRÜNEN Raum am Kanal, auf der Zschocherschen Str. 59 in Leipzig.

Zur gestrigen Eröffnung sprach ich mit meinen Gästen und Gjulner Sejdi, dem Vorsitzenden von Romano Sumnal e. V., der selbst im Rahmen der Ausstellung portraitiert ist, über Formen der alltäglichen Diskriminierung, das Anhaften von Etiketten an einzelne Menschen sowie über das beispielhafte Engagement des Roma-Vereins gegen Antiromaismus und für Empowerment von Roma in Sachsen.

Wir versehen Menschen oft allein aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Hautfarbe, ihres Namens oder ihres Verhaltens mit einem Etikett. Dieses Etikett beruht auf Gedanken und Bildern, wie wir uns die Menschen vorstellen – ohne sie zu kennen. Mit diesen Vorstellungen sind auch Einstellungen und Erwartungen verbunden – und damit Vorurteile und Bewertungen. Etiketten transportieren Vorurteile. So können Vorurteile in diskriminierende Verhaltensweisen münden. Die Ausstellung von Weiterdenken, der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen, zeigt Menschen, die sich gegen Diskriminierung engagieren, aufklären, Gleichberechtigung fordern und für sie kämpfen – Menschen, die sagen: „Ich bin kein Etikett!“

Der Eintritt ist natürlich frei.

Die Ausstellung ist vom 09.03.2017 bis 06.04.2017, während der Öffnungszeiten des GRÜNEN Raums am Kanal, zu sehen. Weitere Informationen zur Ausstellung sind zu finden bei Weiterdenken.

Ich bin kein Etikett - Eine Ausstellung über Diskriminierung

Ich bin kein Etikett – Eine Ausstellung über Diskriminierung

Verwandte Artikel